Düsseldorfer Altstadt

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Übersicht, Düsseldorf Altstadt

Düsseldorf, Schlossturm und Lambertuskirche

Schumacher Alt

"Wo bleibt unser Altbier?" (Altbierlied)

Kurt-Rudolph Thelen / Die Toten Hosen

"Jeder Mensch der liebt nun mal stolz sein Heimatland
Darum lieben wir ganz klar unseren rheinschen Strand
Wo der alte Schlossturm steht da sind wir zu haus
Weil es ohne Bier nicht geht rufen wir ganz schnell heraus


Ja sind wir im Wald hier, wo bleibet unser Altbier
Wir haben in Düsseldorf die längste Theke der Welt
Ja sind wir im Wald hier, wo bleibet unser Altbier
Wo ist den der Held, der mit seinen Geld die Runde bestellt!

 

Machen wir ne Herrentour an die schönen Aar
trinken wir Burgunder nur das ist sonnenklar!
Spätestens um mitternacht ist die Sehnsucht gross
nach dem Glas vom Altbierfass der ganze Verein brüllt dann los:


Ja sind wir im Wald hier, wo bleibet unser Altbier
Wir haben in Düsseldorf die längste Theke der Welt
Ja sind wir im Wald hier, wo bleibet unser Altbier
Wo ist den der Held, der mit seinen Geld die Runde bestellt!"

 

Prominenz Seite 1

Prominenz Seite 2

 

 

 

Volker Pispers

Volker Pispers

wird 1958 in Mönchengladbach-Rheydt geboren.  Ab 1976 Student der Anglistik, Kath. Theologie und Pädagogik. 1989 Förderpreis des großen Kulturpreises NRW auf Vorschlag von Kay und Lore Lorentz. Diesen Kabarettisten hat Düsseldorf verdient. 1996 erhält er den DEUTSCHEN KLEINKUNSTPREIS , Sparte Kabarett

Manes Meckenstock

Manes Meckenstock

Sein Haus der Freude mitten in Düsseldorf-Bilk ist ein Ort, an dem die Künstler gerne auf die Bretter steigen, weil et Publikum joot drup is - und das Publikum wiederum guter Dinger, weil och die op d'r Böhn Spaß an d'r Freud hant. Und für den Fall der Fälle: Den griesgrämigen Gatten kann Frau gerne im Uerige-Usschank zwischenlagern. Foto:Express mehr...

Mutter Ey

(Johanna Ey, 1864-1947), Düsseldorfer Künstlerlegende, Galeristin und beliebte Kaffeeköchin. Ihre "Gute Stube" war Treff-punkt der Künstlergruppe "Neues Rheinland" in den 20er Jahren. Zu ihren Freunden zählten Max Ernst, Otto Pankok, Otto Dix, Adalbert Trillhase, Herbert Eulenberg, Theo Campion und Gert Wollheim.

Johanna Ey, "Mutter" Ey, Düsseldorfer Galeristin

ABB-Mostert

der "aechte Mostert" von Adam Bernhard Bergraths sel. Wwe. Das ABB "Mostertpöttche" wurde zum Wahrzeichen der Altstadt. Die Düsseldorfer Altstadt verbraucht pro Monat zwölf Tonnen ABB-Mostert, der in einigen Lokalen sogar ausschließlich gereicht wird. Andere Marken kommen erst gar nicht auf den Tisch.

ABB-Mostertpöttche, Adam Bernhard Bergraths sel. Wwe, Mertensgasse

Collage von Günter Grass zu seinem Roman "Die Blechtrommel"

Günter Grass

ist Nobel-preisträger. Seine „wilden“ Jahre verbrachte er in Düs-seldorf. Sein Erfolgsroman „Die Blechtrommel“ trägt autobiographische Züge dieser Zeit. Grass war An-fang der 50er Jahre Student an der Düsseldorfer Kunst-akademie. Seine Brötchen verdiente er sich als Musiker (am Waschbrett)  im Csikos. mehr...

Das Kreuzherreneck (Bobby), Altestadt / Ecke Ursulinengasse

Der Schnapsausschank "Kreuzherren Ecke",  1954 eröffnet. Hier wurde nicht nur gesoffen, sondern die Kreuzherren Ecke war auch Mittelpunkt künstlerischer Auseinandesetzungen:  Norbert Kricke und der junge Zero-Künstler Heinz Mack trugen hier ihre unterschied-lichen künstlerischen Auffassungen auch mal handgreiflich aus. Foto: M.Baumann.  mehr...

Joseph Beuys

(12.5.21 - 23.1.86), der Mann mit dem Filzhut einer der bedeutensten Künstler der Moderne. Bescheiden wie er war fuhr er mit seinem alten Bentley durch Oberkassel. Unvergessen der Streit mit Johannes Rau und sein Rausschmiß aus der Düsseldorfer Kunstaka-demie.

Joseph Beuys war Professor an der Düsseldorfer Kunstakademie

"Weißer Bär":

Die Rockkneipe in der Düsseldorfer Altstadt: die Musik ist höllisch laut; vernünftig kommunizieren kann man nur auf´m Lokus. Live Musik und Ausstellungen bildender Künstler gehören zum Kulturprogramm der Hard-core Kneipe. Jörg Immendorf ist hier Stammgast.

"Im weissen Bären", berühmte Düsseldorfer Rockkneipe

Düsseldorfer Altweiber

Der Düsseldorfer Karneval beginnt am 11. November mit "Hoppeditz erwachen". An Altweiberfastnacht geht´s mit den tollen Tagen los: die Altweiber stürmen das Rathaus und schneiden den Herren die Schlipse ab. Der Rosenmontag ist der Höhepunkt der Jecken-Zeit: Hinz und Kunz trifft sich beim "Zoch". "Et kütt wiet kütt", "Et es wiet es".

Die Ratinger Strasse gehört den Düsseldorfern

Die "Ratinger" ist die Bierstraße der Düsseldorfer. Fernab der "Pizza-Meile" um die Bolker Str. läßt es sich hier beschaulich leben. Allerdings ist es an lauen Sommertagen auf der Ratinger Str. so voll, daß Autos nur im Schritt-tempo voran kommen. Keiner regt sich auf: das "rheinische Gewährenlassen" hat sich hier bewährt.

Alfred Schmela

(legendärer Altstadt Galerist), eröffnet seine Galerie 1957 mit "monochromes bleus" von Yves Klein. Im gleichen Jahr gab´s auch die erste Abend-ausstellung der Zero-Künstler um Piene, Mack und Uecker. Anderthalb Jahre später erhielt Jean Tinguely hier seine erste Ausstellung in Deutschland.
 

Alfred Schmela, ungewöhnlich erfolgreicher Galerist

Alfred Schmela.
Er sah in Yves Klein das Ende der Malerei, aber auch einen neuen Anfang der Kunst

 Düsseldorfer Altstadtlaterne

Don Lenzen trank  sein Bierchen  gerne "Im Füchschen"

"Jommer em Fuchs": Die Brauerei "Im Füchschen" auf der Ratinger Strasse hat das beste Altbier. So sagt man! Das Altstadt-Original Don Lenzen traf man hier regel-mäßig auf ein "Bierchen". Peter König jun. ist der Wirt (ehem. Karevalsprinz).
mehr...

Düsseldorfer Kopfsteinpflaster

Das Kopfsteinpflaster der Düsseldorfer Altstadt wurde in den 70er Jahren rigoros rausgerissen. Engstirnige Stadtbeamte mußten damals alles plattmachen für profi-table Fußgängerzonen. Übriggeblieben ist die Ratinger Strasse, die in ihrem ursprünglichen Zu-stand erhalten wurde.

Kay und Lore Lorentz

Lore: "Wir dürfen die Demokratie nicht verplempern."Die FAZ beschreibt ihre Devise wie folgt: "Was man angreift, muß angreifbar sein, wie man das macht - unangreifbar."
Danke für euren Nachwuchs: Volker Pispers, Harald Schmidt und viele Andere.

Lore Lorentz und Harald Schmidt

Kraftwerk

1968 gründen Ralf Hütter  und Florian Schneider (der Sohn des Düsseldorfer Architekten Paul Schneider-Esleben) die Gruppe Organisation, den Vorläufer von „Kraftwerk“. Anfang 1970 installieren sie ihr Kling-Klang-Studio und starten das Musikprojekt „Kraftwerk“.

Kraftwerk, Ruckzuck