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Volker Pispers
wird 1958 in Mönchengladbach-Rheydt
geboren. Ab 1976 Student der Anglistik, Kath. Theologie
und Pädagogik. 1989 Förderpreis des großen
Kulturpreises NRW auf Vorschlag von Kay und Lore Lorentz.
Diesen Kabarettisten hat Düsseldorf verdient. 1996 erhält er
den DEUTSCHEN KLEINKUNSTPREIS , Sparte Kabarett
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Manes Meckenstock
Sein Haus der Freude
mitten in Düsseldorf-Bilk ist ein Ort, an dem die Künstler
gerne auf die Bretter steigen, weil et Publikum joot drup is -
und das Publikum wiederum guter Dinger, weil och die op d'r
Böhn Spaß an d'r Freud hant. Und für den Fall der Fälle: Den
griesgrämigen Gatten kann Frau gerne im Uerige-Usschank
zwischenlagern. Foto:Express
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Mutter Ey
(Johanna Ey,
1864-1947), Düsseldorfer Künstlerlegende, Galeristin und
beliebte Kaffeeköchin. Ihre "Gute Stube" war Treff-punkt der
Künstlergruppe "Neues Rheinland" in den 20er Jahren. Zu ihren
Freunden zählten Max Ernst, Otto Pankok, Otto Dix, Adalbert
Trillhase, Herbert Eulenberg, Theo Campion und Gert Wollheim.
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ABB-Mostert
der
"aechte Mostert" von Adam Bernhard Bergraths sel. Wwe. Das ABB
"Mostertpöttche" wurde zum Wahrzeichen der Altstadt. Die
Düsseldorfer Altstadt verbraucht pro Monat zwölf Tonnen
ABB-Mostert, der in einigen Lokalen sogar ausschließlich
gereicht wird. Andere Marken kommen erst gar nicht auf den
Tisch.
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Günter Grass
ist Nobel-preisträger. Seine „wilden“ Jahre verbrachte er in
Düs-seldorf. Sein Erfolgsroman „Die Blechtrommel“ trägt
autobiographische Züge dieser Zeit. Grass war An-fang der 50er
Jahre Student an der Düsseldorfer Kunst-akademie. Seine
Brötchen verdiente er sich als Musiker (am Waschbrett)
im Csikos.
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Der Schnapsausschank "Kreuzherren
Ecke", 1954 eröffnet. Hier wurde nicht nur
gesoffen, sondern die Kreuzherren Ecke war auch Mittelpunkt
künstlerischer Auseinandesetzungen: Norbert Kricke und
der junge Zero-Künstler Heinz Mack trugen hier ihre
unterschied-lichen künstlerischen Auffassungen auch mal
handgreiflich aus. Foto: M.Baumann.
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Joseph Beuys
(12.5.21
- 23.1.86), der Mann mit dem Filzhut einer der bedeutensten
Künstler der Moderne. Bescheiden wie er war fuhr er mit seinem
alten Bentley durch Oberkassel. Unvergessen der Streit mit
Johannes Rau und sein Rausschmiß aus der Düsseldorfer
Kunstaka-demie.
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"Weißer Bär":
Die
Rockkneipe in der Düsseldorfer Altstadt: die Musik ist
höllisch laut; vernünftig kommunizieren kann man nur auf´m
Lokus. Live Musik und Ausstellungen bildender Künstler gehören
zum Kulturprogramm der Hard-core Kneipe. Jörg Immendorf ist
hier Stammgast.
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Der Düsseldorfer Karneval
beginnt am 11. November mit "Hoppeditz erwachen". An
Altweiberfastnacht geht´s mit den tollen Tagen los: die
Altweiber stürmen das Rathaus und schneiden den Herren die
Schlipse ab. Der Rosenmontag ist der Höhepunkt der
Jecken-Zeit: Hinz und Kunz trifft sich beim "Zoch". "Et kütt
wiet kütt", "Et es wiet es".
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Die "Ratinger" ist die
Bierstraße der Düsseldorfer. Fernab der "Pizza-Meile" um die
Bolker Str. läßt es sich hier beschaulich leben. Allerdings
ist es an lauen Sommertagen auf der Ratinger Str. so voll, daß
Autos nur im Schritt-tempo voran kommen. Keiner regt sich auf:
das "rheinische Gewährenlassen" hat sich hier bewährt.
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Alfred Schmela
(legendärer Altstadt Galerist), eröffnet seine Galerie 1957 mit
"monochromes bleus" von Yves Klein. Im gleichen Jahr gab´s
auch die erste Abend-ausstellung der Zero-Künstler um Piene,
Mack und Uecker. Anderthalb Jahre später erhielt Jean Tinguely
hier seine erste Ausstellung in Deutschland.
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Alfred Schmela.
Er sah in Yves Klein das Ende der Malerei, aber auch einen
neuen Anfang der Kunst
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"Jommer em Fuchs": Die Brauerei
"Im Füchschen" auf der Ratinger Strasse hat das
beste Altbier. So sagt man! Das Altstadt-Original Don Lenzen
traf man hier regel-mäßig auf ein "Bierchen". Peter König jun.
ist der Wirt (ehem. Karevalsprinz).
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Das Kopfsteinpflaster
der Düsseldorfer Altstadt wurde in den 70er Jahren rigoros
rausgerissen. Engstirnige Stadtbeamte mußten damals alles
plattmachen für profi-table Fußgängerzonen. Übriggeblieben ist
die Ratinger Strasse, die in ihrem ursprünglichen Zu-stand
erhalten wurde.
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Kay und Lore Lorentz
Lore: "Wir dürfen die Demokratie nicht verplempern."Die
FAZ beschreibt ihre Devise wie folgt: "Was man angreift, muß
angreifbar sein, wie man das macht - unangreifbar."
Danke für euren Nachwuchs: Volker Pispers, Harald Schmidt und
viele Andere.
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Kraftwerk
1968 gründen Ralf Hütter und Florian Schneider (der Sohn
des Düsseldorfer Architekten Paul Schneider-Esleben) die
Gruppe Organisation, den Vorläufer von „Kraftwerk“. Anfang
1970 installieren sie ihr Kling-Klang-Studio und starten das
Musikprojekt „Kraftwerk“.
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